{"id":309,"date":"2019-07-26T18:36:45","date_gmt":"2019-07-26T16:36:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.moritz-kormann.de\/blog\/?p=309"},"modified":"2019-07-26T18:45:47","modified_gmt":"2019-07-26T16:45:47","slug":"vier-tage-zen-meditationskurs-am-benediktushof","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.moritz-kormann.de\/blog\/vier-tage-zen-meditationskurs-am-benediktushof\/","title":{"rendered":"Vier Tage Zen-Meditationskurs am Benediktushof"},"content":{"rendered":"<p>Ein Tag im Mai. Zusammen mit meiner Mitbewohnerin Linda mache ich mich von Dresden auf den Weg nach Holzkirchen. Holzkirchen ist ein kleines Dorf in der N\u00e4he von W\u00fcrzburg und dort befindet sich das Ziel unserer Reise: der Benediktushof. Was nach einem erzkatholischen, bayrischen Kloster klingt, ist eines der gr\u00f6\u00dften Zentren f\u00fcr Meditation und Achtsamkeit in Europa. Dort wollen wir in den kommenden Tagen meditieren und an einem Einf\u00fchrungskurs ins Zen f\u00fcr junge Erwachsene teilnehmen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3><strong>Tag 1<\/strong><\/h3>\n<p>Der Kurs startet mit einer lockeren Vorstellungsrunde, wo jeder kurz \u00fcber seine bisherigen Meditationserfahrungen berichtet. Die 20 Teilnehmer sind eine bunt gemischte Gruppe aus Abiturienten, Studenten und Arbeitnehmern. Unser Kursleiter erkl\u00e4rt uns die Grundideen von Zen.<\/p>\n<p>Zen ist keine Religion im klassischen Sinne, sondern mehr eine philosophische Richtung. Zen beinhaltet kein erwerbbares Wissen, sondern kann nur durch Meditation erfahren werden. Zen bedeutet, das Leben in seiner ganzen F\u00fclle zu leben und ganz im Hier und Jetzt zu sein. Wenn ich sitze, dann sitze ich. Wenn ich arbeite, dann arbeite ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Eigentlich ganz einfach und doch so verdammt schwer!<br \/>\nGrundlage des Zen sind die Meditation im Sitzen (Zazen) und Gehen (Kinhin). Dabei geht es jeweils um die bewusste Wahrnehmung des gegenw\u00e4rtigen Moments ohne eine Beurteilung. Ein wichtiges Ziel des Zen ist es, diesen Zustand mit viel \u00dcbung aus der Meditation mit in den Alltag zu nehmen. Laut Zen m\u00fcssen wir nicht suchen. Alles was wir ben\u00f6tigen ist schon in uns, wir sehen es bisher nur noch nicht.<\/p>\n<p>Mit dieser Einf\u00fchrung starten wir in unsere erste Meditationssession. Meine Gedanken sind noch sehr gef\u00fcllt von Alltagsdingen. Die Planung des anstehenden Uniprojekts\u2026meine To-do-Liste f\u00fcr die Arbeit n\u00e4chste Woche\u2026Mensch cool wieder hier am Benediktushof zu sein\u2026oh ich sitze nicht ganz gerade\u2026DONG. Die Klangschalte beendet die abendliche Meditation. Um 22 Uhr falle ich ins Bett, denn am n\u00e4chsten Tag soll es fr\u00fch losgehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_325\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-325\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.moritz-kormann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_20190505_170008-1024x768.jpg\" alt=\"Blick auf den Innenhof des Benediktushofs\" width=\"700\" height=\"525\" class=\"size-large wp-image-325\" srcset=\"http:\/\/www.moritz-kormann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_20190505_170008-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.moritz-kormann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_20190505_170008-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.moritz-kormann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_20190505_170008-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.moritz-kormann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_20190505_170008-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-325\" class=\"wp-caption-text\">Blick auf den Innenhof des Benediktushofs<\/p><\/div>\n<div style=\"background-color: #eff7fe; padding: 5px; border: 1px solid #E6EEF5; margin-top: 40px;\"><strong>Benediktushof<\/strong><br \/>\nDer Benediktushof ist eine alte Klosteranlage, die nach einer zwischenzeitlichen Nutzung als Hotel zu einem Bildungszentrum umgebaut wurde. Neben den zahlreichen Seminarr\u00e4umen gibt es einen gro\u00dfen Innenhof mit einer sch\u00f6nen Gartenanlage und einem gro\u00dfen, japanischen Zengarten.<\/p>\n<p>Der Kerngedanke der Einrichtung ist die \u00fcberreligi\u00f6se und \u00fcberkonfessionelle Ausrichtung, was bedeutet, dass dort keine einzelne Weltanschauung gelehrt wird. Der Hauptfokus liegt auf Zen (welches dem Buddhismus nahesteht) und Kontemplation (welche dem Christentum nahesteht), daneben gibt es Seminare zu moderneren Ans\u00e4tzen wie F\u00fchrungskompetenzen und MBSR (mindfullness-based stress reduction). Oder wie es die Webseite des Hofs formuliert: \u201eHier k\u00f6nnen Menschen in Stille zu sich selber kommen, sich auf Wesentliches besinnen und mit lebenspraktischen Impulsen gest\u00e4rkt in den Alltag zur\u00fcckkehren.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Tag 2<\/strong><\/h3>\n<p>Um 5:30 Uhr klingelt der Wecker und schickt mich in den zweiten Tag Meditationskurs. P\u00fcnktlich um 6 Uhr beginnen wir mit Gehmeditation und tats\u00e4chlich haben es alle Teilnehmer p\u00fcnktlich aus dem Bett geschafft. Wenn man die Beteiligung mit einer normalen Univorlesung um 9:20 Uhr vergleicht, ist das ziemlich beeindruckend\u2026 \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Es folgen im Wechsel mehrere Runden Sitz- und Gehmeditation bis es um halb 8 das wohlverdiente Fr\u00fchst\u00fcck gibt \u2013 in Stille. Stille ist ein Grundbestandteil des Kurses und wird auch bei den Mahlzeiten beibehalten. Eine wirklich besondere Erfahrung mit zehn Leute an einem Tisch zu sitzen und nur das Klappern des Geschirrs zu h\u00f6ren! Zen lebt von der Wahrnehmung des Hier und Jetzt und einem vollen Bewusstsein der aktuellen T\u00e4tigkeit \u2013 in diesem Fall eben Essen. Das Reden mit den anderen Kursteilnehmern w\u00fcrde uns davon abhalten wirklich achtsam zu essen. Am Anfang noch ungewohnt funktioniert die lautlose Kommunikation dann erstaunlich gut und niemand muss lange auf die gew\u00fcnschte Sch\u00fcssel oder Teekanne warten.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck steht eine Stunde achtsames Arbeiten auf dem Plan. Auch hier findet alles in Stille und mit voller Achtsamkeit statt. Es ist spannend zu beobachten, was dieser \u201eZwang\u201c zur Arbeit mit meinen Gedanken anstellt. Ich bemerke Abneigung\u2026boah ich habe keine Lust auf Putzen. Neben diesem zu erwarteten Gedankengang fallen mir allerdings noch wesentlich spannendere Dinge auf, die sich auf den Alltag \u00fcbertragen lassen und mir zeigen, wie ich mir Arbeit vorstelle. Ich will eine Arbeit, die sinnvoll ist (viel Staub entfernen f\u00fchlt sich gut an, aber eine quasi saubere Fl\u00e4che nochmal zu erwischen erscheint mir sinnlos und erzeugt Abneigung gegen die T\u00e4tigkeit). Ich will direkt am \u201eKernprodukt\u201c arbeiten und Verantwortung \u00fcbernehmen (das Wischen des zentralen Meditationsraum, in dem wir immer meditieren macht Spa\u00df und f\u00fchlt sich irgendwie bedeutsam an, dagegen ist das Wischen eines Wohnflurs nur so naja). Mit diesen und weiteren Erkenntnisse \u00fcber mich selbst beende ich meine Arbeitszeit.<\/p>\n<p>Weiter geht\u2019s mit der n\u00e4chsten Runde Geh- und Sitzmeditation, unterbrochen nur durch eine Mittagspause mit leckerem Essen und anschlie\u00dfenden Kaffee und Kochen. Ein asketisches Leben ist das am Benediktushof in Bezug auf das Essen auf jeden Fall nicht! \ud83d\ude00<\/p>\n<p>So langsam kommen meine Alltagsgedanken zur Ruhe und die Meditation und Achtsamkeit zeigen ihre Wirkung. Meine Sinne beginnen sich zu sch\u00e4rfen, mein Blick weitet sich, das Essen scheint intensiver zu schmecken und mir sind schon lange nicht mehr so viele zwitschernde V\u00f6gel aufgefallen. Nachdem die Alltagsgedanken sich beruhigt haben, scheinen andere Gedanken ans Tageslicht zu kommen, f\u00fcr die im allt\u00e4glichen Informations\u00fcberfluss sonst kein oder wenig Platz ist. Fetzenhaft denke ich an vergangene Erlebnisse in Asien, Menschen die ich lange nicht mehr gesehen hab oder an einzelne, unspektakul\u00e4re Dinge.<\/p>\n<p>Und wieder eine Runde Meditation. Und noch eine. Dooong. 20 Minuten in Stille sitzen. Dooong Dooong. Wir gehen achtsam f\u00fcr f\u00fcnf Minuten. Dooong Dooong. Wir sitzen wieder 20min in Stille. Zwischendurch habe ich ziemlich zu k\u00e4mpfen, um bei der Sache zu bleiben. Immer wieder schweifen die Gedanken ab, ich hole mich wieder zur\u00fcck in den Moment. Und das gleiche Spiel von vorn.<\/p>\n<p>Der Abend endet mit einer Fragerunde, bei der jeder seine Fragen zu Zen und Meditation loswerden kann. Sehr, sehr ersch\u00f6pft falle ich danach ins Bett: das intensive, mit sich selbst besch\u00e4ftigen ist psychisch \u00e4u\u00dferst fordernd und auch mein R\u00fccken macht sich nach dem vielen, aufrecht auf dem Kissen sitzen bemerkbar.<\/p>\n<div id=\"attachment_328\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-328\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.moritz-kormann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/zimmer-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" class=\"size-large wp-image-328\" srcset=\"http:\/\/www.moritz-kormann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/zimmer-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.moritz-kormann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/zimmer-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.moritz-kormann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/zimmer-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.moritz-kormann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/zimmer-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-328\" class=\"wp-caption-text\">Mein Bett im Mehrbettzimmer f\u00fcr die dringend ben\u00f6tigte Regeneration<\/p><\/div>\n<h3><strong>Tag 3<\/strong><\/h3>\n<p>Die Tage am Benediktushof sind bewusst immer gleich gestaltet. Es hei\u00dft also wieder 5:30 Uhr aufstehen, 6 Uhr meditieren, fr\u00fchst\u00fccken, arbeiten, meditieren, meditieren, Mittagspause, meditieren, meditieren, meditieren, Abendessen, meditieren.<\/p>\n<p>Am dritten Tag verschwinden mit der Zeit auch die fetzenhaften Erinnerungen an dies und das und machen Platz f\u00fcr noch tiefere Gedanken und Emotionen. Der Tag ist ein Auf und Ab zwischen M\u00fcdigkeit und Unlust auf der einen Seite und innerer Ruhe und Gl\u00fcckseligkeit auf der anderen Seite. Zwischendurch habe ich eine Phase mit absoluter Stille in mir. Kein Gedanke flackert durch mein Gehirn, kein altes Gef\u00fchl macht sich bemerkbar. Ich sitze einfach nur da und kann mir in dem Moment nicht sch\u00f6neres vorstellen. Ein kleiner Rausch ohne Rauschmittel. Der vielzitierte Satz \u201ewahres Gl\u00fcck kann nur von Innen kommen\u201c kommt mir in den Sinn und ich habe das Gef\u00fchl ihn zum ersten Mal richtig zu verstehen. Dieser Moment, in dem ich absolut nichts mache und einfach nur bin, macht mich gl\u00fccklich. Was soll ich denn da von au\u00dfen noch brauchen?<\/p>\n<p>Gegen Abend wird die Meditation sehr hart, denn das viele Sitzen hat seine Spuren hinterlassen. Knie und R\u00fccken schmerzen und f\u00fchren dazu, dass ich mich mehr damit als mit meinem emotionalen Innenleben auseinandersetze. Nachts sitze ich nach der letzten Meditation alleine im dunklen Speisesaal und bin wieder sehr zufrieden. Man k\u00f6nnte meinen, dass das alleine in Stille sitzen einsam macht, aber tats\u00e4chlich ist bei mir eher das Gegenteil der Fall. Ich f\u00fchle mich sehr geborgen.<\/p>\n<h3><strong>Tag 4<\/strong><\/h3>\n<p>Der letzte Tag beginnt wie immer, aber endet diesmal mit dem Mittagessen und anschlie\u00dfendem Kaffee und Kuchen. Beeindruckt von den letzten Tagen gibt es nun die Chance sich intensiv mit den anderen Teilnehmern \u00fcber das Erlebte auszutauschen. Es ist spannend zu sehen, wie jeder seine ganz eigenen Erfahrungen gemacht hat.<\/p>\n<p>Das obligatorische Gruppenbild nach vier Tagen gemeinsamen Meditierens in Stille:<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FBenediktushof%2Fposts%2F2314862921889879&#038;width=750&#038;show_text=false&#038;height=498&#038;appId\" width=\"750\" height=\"498\" style=\"border:none;overflow:hidden; margin-top: 20px;\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" allow=\"encrypted-media\"><\/iframe><\/p>\n<p>Damit geht die Zeit am Benediktushof zu Ende und wir machen uns wieder auf den Weg Richtung Dresden und damit zur\u00fcck in den Alltag.<\/p>\n<p>Der Zenkurs war bereits mein zweiter Aufenthalt am Benediktushof und wieder eine ganz besondere Erfahrung. Es ist beeindruckend, wie schnell in der Stille das allt\u00e4gliche Gedankenkarussell verschwindet. Ich durfte sehr viel neues \u00fcber mich lernen und konnte danach einen Teil der Achtsamkeit auch mit in den Alltag nehmen. Mit der Zeit verblassen die gemachten Erfahrungen allerdings wieder und der Alltag hat einen voll und ganz wieder. Wie praktisch, dass ich mich im September wieder auf den Weg Richtung Holzkirchen mache.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Tag im Mai. Zusammen mit meiner Mitbewohnerin Linda mache ich mich von Dresden auf den Weg nach Holzkirchen. Holzkirchen ist ein kleines Dorf in der N\u00e4he von W\u00fcrzburg und dort befindet sich das Ziel unserer Reise: der Benediktushof. 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